Frauenzentrum Neustadt
Frauenzentrum Neustadt

Stellenangebot im Frauenhaus

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INTERNATIONALER FRAUEN(KAMPF)TAG 2021

Wir wünschen euch und Ihnen einen schönen internationalen Frauen(kampf)tag!

 

 

 

Wir fordern und treten ein….

 

gegen:

  • alle Arten von Diskriminierung und Gewalt

 

  • gegen jegliche Ausbeutung unserer körperlichen, psychischen und emotionalen Arbeitskraft in Beziehungen als auch in der Lohnarbeit

 

  • den Pflegenotstand und den Mangel an kostenloser guter Kinderbetreuung und für die Aufwertung der Hebammen-, Reinigungs-, Erziehungs- und Pflegearbeit

 

  • die starre Einteilung in Frau und Mann, gegen eine hierarchische Geschlechterordnung und für Anerkennung und Gerechtigkeit für trans Männer, trans Frauen, nicht-binäre und Interpersonen

 

  • Krieg, Vertreibung und die Abschottung Europas sowie die Förderung all dessen durch die deutsche Politik und Wirtschaft

 

  • gegen rassistische Hetze, Übergriffe, strukturelle Entrechtung und jegliche Gewalt gegen Menschen, die in der Hoffnung auf ein würdevolles Leben nach Deutschland gekommen sind

 

  • rassistische, antisemitische, nationalistische, antifeministische, sexistische Politik und den weltweiten Rechtsruck

 

 

für:

  • eine gleichberechtigte und solidarische Gesellschaft

 

  • eine Welt, in der jede Arbeit wertgeschätzt wird

 

  • für unsere körperliche Selbstbestimmung und unser Recht auf Entscheidung sowie frei zugängliche Informationen darüber, wie, ob und wann wir schwanger werden oder eine ungewollte Schwangerschaft beenden

 

  • unsere Entscheidungsgewalt darüber, was oder wen wir schön finden, wie wir auszusehen oder uns zu kleiden haben

 

  • für die Vielfalt der Geschlechter und Familienformen

 

  • unser aller Recht auf angemessene Gesundheitsversorgung, Bildung und Wohnraum

 

Wir kämpfen gegen den sexistischen und rassistischen Normalzustand.


Wir wollen Solidarität und Respekt untereinander.


Wir solidarisieren uns mit den Kämpfen von Frauen, Lesben, inter und nicht-binäre Personen sowie trans Männer auf der ganzen Welt.
 

Heute, am 08 März erschien ein Interview mit uns in der Rheinpfalz:

In den vergangenen Wochen gab es mehrere Tötungsdelikte in der Pfalz, zwei davon spielten in Neustadt. Die Opfer: Frauen, teilweise auch Kinder. Die Leiterin des Neustadter Frauenzentrums schlägt Alarm. Und benennt mehrere Ursachen für solche Eskalationen.

 

Hier das ganze Interview:

https://www.rheinpfalz.de/lokal/neustadt_artikel,-interview-zum-weltfrauentag-gewalt-wird-toleriert-_arid,5177137.html

Ein weiterer, aktueller Zeitungsartikel im Wochenblatt:

HÄUSLICHE ENGE IN CORONA-ZEITEN ZÄHLT ZU RISIKOFAKTOREN

Gewalt gegen Frauen

 

Von Markus Pacher

Neustadt.Die jüngst erfolgten Gewaltverbrechen an Frauen in Neustadt und der Region lassen aufschrecken. Seit Anfang diesen Jahres wurden fünf Frauen und drei Kinder getötet, eine Frau überlebte nur durch eine Notoperation. In der letzten Woche schreckte uns der Fall einer Frau in Neustadt auf, die von einem Bekannten umgebracht wurde.

Jede dritte Frau in Deutschland ist in ihrem Leben von Gewalt betroffen, jede vierte Frau von Gewalt in engen Beziehungen und Stalking, berichtet Melanie Scherff, Leiterin des Frauenhauses Neustadt. „Gewalt gegen Frauen und Kinder und deren Bekämpfung ist kein individuelles Problem, sondern eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe und Verantwortung.

Ratifizierte Istanbulkonvention

Behörden und Institutionen wie Gerichte, Staatsanwaltschaften und Polizei sind überlastet und zum Teil auch nicht ausreichend qualifiziert und sensibilisiert bezüglich Gewalt in engen sozialen Beziehungen und Stalking“, so Melanie Scherff, die die ratifizierte Istanbulkonvention als einen wichtigen Schritt bezeichnet, auch wenn die Umsetzung oftmals an finanziellen Zuständigkeitsfragen scheitert, das heißt, Bund, Länder oder Kommunen sich nicht immer einig sind, wer für die hohen Kosten aufkommen soll.
Scham oder auch einfach nur Unkenntnis über die Unterstützungsangebote und Beratungsstellen führt oftmals dazu, dass Frauen ihr Probleme für sich behalten und auf eine Kontaktaufnahme verzichten, weiß Melanie Scherff. „Ein weiteres Problem ist der Schutz der Kinder im Kontext Gewalt in engen sozialen Beziehungen. Noch immer ist das Umgangsrecht des Kindesvaters bedeutsamer als der Schutz der Frau und das Kindeswohl“, so Melanie Scharff, die für Institutionen wie das Frauenhaus, also Einrichtungen, die direkt mit gewaltbetroffenen Kindern und Frauen Kontakt haben, mehr Ressourcen in personeller und finanzieller Hinsicht fordert.
Gewalt an Frauen gibt es überall, unabhängig von Schicht und Bildungsstufe.

Räumliche Enge durch Corona verschärft Gefahr

Gewalt ist nicht nur körperlich, sondern häufig psychischer, ökonomischer, sexualisierter und sozialer Natur. Zu den Risikofaktoren zählt Melanie Scherff neben der gerade in Coronazeiten verschärften räumlichen Enge in Folge von Quarantäne oder Home-Office unter anderem Gewalterfahrungen in Kindheit und Jugend sowie traditionelle Geschlechterrollen.

Hellhörigkeit gefragt

Melanie Scherff appelliert an die Hellhörigkeit von Nachbarn, Freunden und Familie, denn viele Frauen trauen sich nicht, ihr Schicksal selbst in die Hand zu nehmen und bei einer Beratungsstelle Hilfe zu suchen. Ihr Rat lautet: „Wichtig ist eine klare Position zum Thema Gewalt in engen sozialen Beziehungen. Informieren Sie sich selbst, holen Sie sich fachliche Hilfe oder vermitteln Sie an spezialisierte Fachstellen. Achten Sie auf Indikatoren für Beziehungsgewalt und Stalking und sprechen Sie Betroffene direkt an. Beratungsstellen bieten auch Unterstützung und Informationen für Angehörige, Kolleg*innen und Nachbar*innen, für andere Fachkräfte und Institutionen um gezielt und effektiv reagieren und unterstützen und können. Verteilen Sie Plakate und Infomaterial oder legen Sie dieses in Ihrer Praxis, Kita, Behörde, Laden, etc. aus.“

Acht Todesopfer

Am 5. Januar erschießt ein Mann seine Frau und den 14-jährigen Sohn in Ludwigshafen. Am 19. Januar tötet in Bad Dürkheim ein Mann seine beiden 3- und 5-jährigen Kinder und sich selbst. Am 11. Februar wird eine Frau in Ludwigshafen in ihrer Wohnung getötet, am 21. Februar eine weitere Frau in Neustadt. Drei Tage später wird eine Frau in ihrer Wohnung vermutlich durch ihren Ehemann getötet. Noch am selben Abend wird eine weitere Frau aus Schifferstadt wahrscheinlich von ihren Neffen umgebracht. Ihre Zwillingsschwester, die Mutter des Tatverdächtigen, überlebt nur durch eine Notoperation.

 

Häusliche Enge in Corona-Zeiten zählt zu Risikofaktoren: Gewalt gegen Frauen - Neustadt/Weinstraße (wochenblatt-reporter.de)

 

 

Lions-Club Neustadt unterstützt Frauenhaus

Zeitungsartikel im Wochenblatt:

 

„Wöchentlich müssen wir eine bis fünf Anfragen abweisen“, sagt Melanie Scherff im Rahmen eines virtuellen Vortrags beim Lions-Club Neustadt. Die Leiterin des Neustadter Frauenhauses und die Sozialarbeiterin Stephanie Priew waren vom Lions-Präsidenten Rainer Nosbüsch eingeladen worden, ihre Arbeit vorzustellen. Im Blick auf die Tötung mehrerer Frauen in der Region sagten sie: „Gerade die letzten Tage haben gezeigt, dass Gewalt gegen Frauen auch tödliche Folgen haben kann.“
Seit 27 Jahren gibt es in Neustadt das Angebot für Frauen, die unter Gewalt leiden, in Form von Beratung und Begleitung sowie Unterkunft und Schutz. Träger des Frauenhauses wie auch der Beratungsstelle für Frauen ist seit den 1990er Jahren der Verein Frauenzentrum e.V., deren Vorsitzende Giorgina Kazungu-Haß ist. „Ich sehe diese Arbeit als extrem wichtig an und hoffe, die politischen Rahmenbedingungen im Land für die Frauenhäuser und die Beratungsstellen zu verbessern“, betont die SPD-Landtagsabgeordnete. Sie sieht, wie Melanie Scherff, mit Sorge, dass die Auslastung des Neustadter Frauenzentrums zu groß ist. „Das Haus ist zwar in diesem Jahr abbezahlt, aber wir brauchen eine Perspektive. Mit den sieben Familienzimmern kommen wir langfristig nicht hin“, betonen sowohl die Vorsitzende des Trägervereins, als auch die Leiterin der Einrichtung. Über das Team von Teilzeitkräften und deren Arbeit sagt Scherff: „Unser Job ist sehr vielfältig. Wie wollen die Frauen dort abholen, wo sie stehen. Manche brauchen eine Sozialarbeiterin, andere psychologische Betreuung. Es ist immer Beziehungsarbeit, was wir hier tun.“ Wichtig ist der Leiterin auch die Präventionsarbeit an Schulen durch Vorträge über häusliche Gewalt oder bei der Polizei, um beispielsweise aufzuklären, warum Frauen Anzeigen immer wieder zurücknehmen. „Es geht uns darum, die Gesellschaft für Fragen rund um Gewalt gegen Frauen zu sensibilisieren.“ Dass diese sehr vielfältig sein kann, präsentierte Stephanie Priew dem Lions-Club. „Psychische Gewalt kommt immer, körperliche kommt häufig vor. Neben sexualisierter Gewalt und sozialer Isolation spielt im Bildungsbürgertum auch wirtschaftliche Gewalt eine Rolle, wenn Geld als Druckmittel eingesetzt wird. Neu ist digitale Gewalt, der vor allem Mädchen ausgesetzt sind.“ Eine besondere Rolle nehme Stalking ein. „Obwohl es strafbar ist, wird es häufig noch als Bagatelle angesehen“
Im Blick auf die Zukunft fasst die Frauenhaus-Leiterin Scherff zusammen: „Wir brauchen eine verlässliche Finanzierung, um unserer Arbeit nachzukommen. Die Förderung kommt derzeit aus unterschiedlichen Töpfen – vom Land teils die personelle Ausstattung, vom Bund die digitale und von der Stadt ein weiterer Betrag. Aber wir sind auch auf Spenden und Patenschaften angewiesen, für die der Trägerverein sorgt.“ Da dringende bauliche Maßnahmen am Frauenhaus anstehen, erklärte sich der Verein der Lions-Hilfe bereit, diese mit einer Soforthilfe von 500 Euro zu unterstützen. Weitere Zuwendungen stellte der Lions-Club in Aussicht.

Infos: Kontakt Frauenhaus 06321/2603; Fachberatungsstelle: 06321/2329; Bundesweites Hilfetelefon: 08000 116016; Kontakt Trägerverein: info@frauenzentrum-neustadt.de.
Spendenkonto Frauenzentrum Neustadt e.V.: Sparkasse Rhein-Haardt. IBAN DE24 5465 1240 1000 5507 13.
Foto: Michael Landgraf

 

Gewalt gegen Frauen begegnen: Lions-Club Neustadt unterstützt Frauenhaus - Neustadt/Weinstraße (wochenblatt-reporter.de)

 

 

Pressemitteilung zu den Tötungen in Neustadt und Umgebung

Am 05.01.2021 erschießt ein Mann seine Frau und den 14 jährigen Sohn in Ludwigshafen. Am 19.01.2021 tötet in Bad Dürkheim ein Mann seine beiden 3 und 5 jährigen Kinder und sich selbst. Am 11.02.2021 wird eine Frau in Ludwigshafen in ihrer Wohnung getötet. Am 21.02.2021 wird eine Frau von einem Bekannten in Neustadt getötet. Drei Tage später wird eine Frau in ihrer Wohnung vermutlich durch ihren Ehemann getötet. Am selben Abend wird eine weitere Frau aus Schifferstadt wahrscheinlich durch ihren Neffen getötet und ihre Zwillingsschwester, die Mutter des Tatverdächtigen, überlebt nur durch eine Notoperation.

 

Fünf Frauen und drei Kinder wurden getötet, eine Frau überlebt ihre schweren Verletzungen.

Jede 3. Frau in Deutschland ist in ihrem Leben von Gewalt betroffen, jede vierte Frau von Gewalt in engen Beziehungen und Stalking. 2019 gab es 301 Tötungsversuche an Frauen und für 117 Frauen endete die Gewalt durch den (Ex-)Partner tödlich.

Die Hintergründe und Motive sind unterschiedlich – aber diese Femizide und Tötungen von Kindern haben trotzdem Gemeinsamkeiten.

 

Was ist die Problemlage?

Gewalt gegen Frauen und Kinder und deren Bekämpfung ist kein individuelles Problem sondern eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe und Verantwortung.

Behörden und Institutionen wie Gerichte, Staatsanwaltschaften und Polizei sind überlastet und zum Teil auch nicht ausreichend qualifiziert und sensibilisiert bezüglich Gewalt in engen sozialen Beziehungen und Stalking.

Auch andere potentielle Anlaufstellen wie Jugendämter, Schulsozialarbeit, pädagogische Fachkräfte und Gesundheitspraxen sind nicht immer mit diesem Thema ausreichend vertraut und entsprechende Handlungsempfehlungen fehlen.

Unterstützungsangebote und Beratungsstellen können oft nicht greifen, da eine Weitervermittlung oder selbstständige Kontaktaufnahme aus diversen Gründen erst gar nicht initiiert wird oder die Frauen diese Angebote nicht kennen bzw. falsche Vorstellungen haben, die abschrecken. Auch hier, wie in den bisher genannten Institutionen und Bereichen fehlen personelle und finanzielle Ressourcen.

Die ratifizierte Istanbulkonvention ist ein wichtiger Schritt, setzt aber vor allem am Ausbau und der Erweiterung von Frauenunterstützungseinrichtungen an, was eine finanzielle und natürlich auch politische Herausforderung ist, welche sowohl auf  kommunaler als auch auf Landes- und Bundesebene diskutiert und vor allem finanziert werden muss – ein langer Weg.

Ein weiteres Problem ist der Schutz der Kinder im Kontext Gewalt in engen sozialen Beziehungen. Noch immer ist das Umgangsrecht des Kindesvaters bedeutsamer als der Schutz der Frau und das Kindeswohl. Kontakt- und Annäherungsverbote werden hier zwangsläufig gebrochen, was oftmals weitere Auswirkungen auf Frauen und teilweise auch Kinder haben kann.

Dieser kurze Abriss zeigt nur einen kleinen Ausschnitt von einer sehr diversen und breiten Problemlage. Diese ist zwar in der Analyse, den Folgen und damit verbunden Anforderungen wichtig, wird hier aber nur kurz angerissen. Der Fokus soll nicht auf den Institutionen und Menschen liegen, die mit der Thematik schon beschäftigt sind, sondern richtet sich auf Menschen und Möglichkeiten, die jede und jeder hat.

 

Was sollte verbessert werden und wie können alle helfen?

Institutionen, die direkt mit gewaltbetroffenen Kindern und Frauen Kontakt haben brauchen deutlich mehr Ressourcen – sowohl personell als auch finanziell. Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen sollten regelmäßig geschult und fortgebildet werden um Anzeichen zu erkennen, Unterstützung anzubieten oder weiter zu vermitteln. Dies betrifft die Polizei, Gerichte und Staatsanwaltschaften, alle Bereiche der Kinder- und Jugendhilfe und dem Bildungsbereich wie Jugendämter und Jugendhilfe, Schule und Kindergarten aber natürlich auch Personal aus dem Gesundheits- und Pflegesektor.

 

Frauenunterstützungsangebote als direkte und spezialisierte Anlaufstellen brauchen eine sichere Finanzierung und eine bessere personelle Ausstattung! Nur so können ausreichend und vielschichtige Beratungsangebote gemacht werden, Frauen kontinuierlich unterstützen werden und bedeutsame präventive Aufgaben, Aufklärungs- und Weiterbildungsangebote durchgeführt werden.

 

Wie können Menschen aus der Nachbarschaft, der Familie, dem Team und dem weiteren Umfeld von Gewalt in engen sozialen Beziehungen betroffenen Frauen und Kindern diese erkennen, reagieren und unterstützen?

Ein kurzer Einstieg: Gewalt in engen sozialen Beziehungen und Stalking kann jede Frau betreffen, unabhängig von Altersstufe, Nationalität, ethnischer und religiöser Zugehörigkeit und unabhängig jeder Schicht und Bildungsstufe. Formen häuslicher Gewalt beinhalten physische, psychische, ökonomische, sexualisierte und soziale Gewalt und haben massive und vielfältige Folgen für die Betroffenen. Vor allem bei Trennung und Scheidung, Schwangerschaft und Heirat bzw. gemeinsamer Wohnung, Gewalterfahrungen in Kindheit und Jugend und rigide und traditionelle Geschlechterrollen sind Risikofaktoren. Problemverschärfende Reaktionen wie Verharmlosen, bagatellisieren, keinen Glauben schenken, Etikettierungen, Nichterkennen der Ursachen, Verletzung der Vertraulichkeit, Schuldzuweisungen an die Betroffenen und das Ausüben von Druck und Drängen erschweren einen Umgang und mögliche Unterstützungsangebote.

Wichtig ist eine klare Position zum Thema Gewalt in engen sozialen Beziehungen! Informieren Sie sich selbst, holen Sie sich fachliche Hilfe oder vermitteln Sie an spezialisierte Fachstellen.

Achten Sie auf Indikatoren für Beziehungsgewalt und Stalking und sprechen Sie Betroffene direkt an. Beratungsstellen bieten auch Unterstützung und Informationen für Angehörige, Kolleg*innen und Nachbar*innen, für andere Fachkräfte und Institutionen um gezielt und effektiv reagieren und unterstützen und können. Verteilen Sie Plakate und Infomaterial oder legen Sie dieses in Ihrer Praxis, Kita, Behörde, Laden, etc. aus.

 

Die Pandemie und damit einhergehenden Einschränkungen verstärken Ungerechtigkeiten und bereits vorhandene Missstände. Gewalt gegen Frauen und Kinder nimmt in ihrer Häufigkeit und Intensität zu.

Die eingangs aufgezählten Tötungen, die innerhalb der letzten zwei Monate in enger regionaler Nähe stattfanden sind keine Einzelfälle sondern Femizide und Tötungen von Kindern im Rahmen Gewalt in engen sozialen Beziehungen. Das fortbestehende patriarchaler Strukturen und gesellschaftliche Bagatellisierungen tragen zur Aufrechterhaltung von gewalttätigen Beziehungen und damit verbundener Folgen bei.

 

Melden Sie sich bei uns – die Frauenunterstützungseinrichtungen beraten unabhängig, kostenlos, vertraulich und auf Wunsch auch anonym. Wir unterstützen Sie in ihrem Tempo und Sie geben die Richtung vor. Wir lassen Sie nicht alleine!

Hier finden Sie uns

Hindenburgstraße 5
67433 Neustadt / Weinstraße

Kontakt

Telefon:

06321-2329

 

eMail:

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© Giorgina Kazungu-Hass